3. Mai 2012
In der aktuellen Jungle World widmet sich Georg Seeßlen auf vier Seiten ausführlich der Bohnenwelt und ihrem Schöpfer, Larry Marder.
Seeßlen führt durch die Prozesse der Bohnenwelt, zeichnet Marders Werdegang nach und bezeichnet den Comic sowohl als gelungenes Kinderbuch und “gutes family entertainment” als auch als eine “Schule des soziostrukturellen Denkens”:
So sieht man zu, wie sich durch Arbeitsteilung Gesellschaft ausdifferenziert, wie Spezialfähigkeiten zugleich Fortschritt und Problem bedeuten, wie sich in der Bohnen-Gesellschaft Methoden der Kommunikation und Selbstreflexion ausbilden, wie sie Bequemlichkeit und Nachhaltigkeit verbinden müssen, wie verschiedene Fähigkeiten in der Differenzierung einer Gesellschaft miteinander in Konflikt geraten, wie sich das Weltbild eines Kollektivs verändert, wie sich Bild und Sprache entfalten.
Großes Lob auch für die Übersetzung:
Die Übertragung hat eine ganz eigene Balance zwischen den Polen Einfachheit und Sophistication geschaffen; besser kann man es bestimmt nicht machen.
Hier der ganze Artikel.
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27. April 2012

Indes geht die Arbeit an der Reportage über Islands unsichtbares Volk voran – von dem es übrigens mindestens vier Untergattungen geben soll …
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24. April 2012
In einer sehr ausführlichen und kenntnisreichen Rezension lobt Thomas Kögel auf Comicgate die Bohnenwelt und nicht zuletzt ihre Übersetzer über den grünen Klee:
An dieser Stelle ist die exzellente Übersetzung der deutschen Ausgabe zu loben, an der die Lyrikerin Daniela Seel zusammen mit dem Comiczeichner Dirk Schwieger arbeitete. Den beiden gelingt es, Marders Sprachwitz auf eine Weise ins Deutsche zu transportieren, für die man ruhig einmal den abgedroschenen Begriff “kongenial” verwenden darf.
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25. März 2012
Nach Abschluss von Nichimandoku hat das Goethe-Institut Tokyo nun eine Printversion des Projektes veröffentlicht (Hier die Coverillustration von Matsuoka Waka).

Sie enthält alle 36 Episoden in deutscher und japanischer Sprache (und gegenläufigen Leserichtungen), dazu ein Vorwort des deutschen Botschafters in Japan, Volker Stanzel, und ein Nachwort von Comic-Professorin und Nichimandoku-Editorin Jaqueline Berndt.
Die limitierte Auflage ist leider nur in Japan erhältlich.
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18. März 2012
Eine Impression aus der Manga-Ausstellung im japanischen Haus in Leipzig, die zeitgleich zur dortigen Buchmesse eröffnet wurde.

Der Jahrestag der Katastrophe vom 11. März wird in Fotos, Zeitungsartikeln und diversen Nichimandoku-Seiten verhandelt.
Die Ausstellung kann noch bis zum 31. März besichtigt werden.
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14. März 2012
Am kommenden Freitag, dem 16.03., werde ich auf der Leipziger Buchmesse sein.
Um 12 Uhr 12.30 Uhr signiere ich neben Carolin Walch und Ville Ranta die Zweitauflage von Moresukine in Halle 2, Stand G402.
Die übrige Zeit werde ich wohl immer wieder mal in Halle 5 zwischen den Ständen von Reprodukt (D108) und dem benachbarten Ventil Verlag zu finden sein, wo auch die Bohnenwelt ausliegen wird.
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3. März 2012
Hier ein kurzes Interview zu den Besonderheiten und Tücken der Bohnenwelt-Übersetzung auf graphic-novel.info:
Worum geht es in der “Bohnenwelt”?
Seel: Puh. Wie heißt es bei “Per Anhalter durch die Galaxis”? Um “das Leben, das Universum und den ganzen Rest“.
Schwieger: Vordergründig geht es um dieses kleine Völkchen bohnenförmiger Jäger und Sammler. Nach und nach entdecken die Leser_innen mit ihnen ihre Welt und deren Gesetzmäßigkeiten, lernen andere Lebensformen kennen und sehen den Bohnen dabei zu, wie sie versuchen, sich in allem zurechtzufinden und zu organisieren. Was großen Spaß macht, weil Larry Marder die Bohnenwelt mit viel Witz und Weisheit entworfen hat, und die Hauptfiguren – ein Held, eine Wissenschaftlerin, ein Künstler und drei Musiker – einem schnell ans Herz wachsen.
Seel: Erzählt wird klassisch in Episoden. Man taucht in die Abenteuer der Bohnen ein, fiebert mit ihnen mit und wird ganz nebenbei angeregt, über Grundfragen von Zusammenleben nachzudenken. Welche Zugänge zur Umwelt, in der man sich mit anderen Lebewesen wiederfindet, gibt es, welche Handlungsmöglichkeiten? Wie entstehen Routinen und Rituale, auch Arbeitsteilung, wie bilden sich daraus Gemeinwesen und ihre Organisationsformen? Was sind Spezies? Es ist fantastisch, wie Marder über Sprache, Wissenschaft, Krieg, Kunst, Spiel, Handel, Spiritualität … reflektieren kann, einfach indem er Geschichten zeichnet.
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12. Februar 2012
Zeitgleich mit den Bohnen ab sofort in den Läden: die zweite Auflage von MORESUKINE.
Mit stabilerem Einband plus angedeuteter Lederstruktur, aktualisierten Texten zu den Gastzeichnern und dem Versuch, durch eine Stanzung die geheime Episode ohne Schaden am Buch zugänglich zu machen. Erstmals unter Creative Commons-Lizenz (BY-NC-SA 3.0 de).
Ein Jahr lang lebte Dirk Schwieger in Tokyo und startete dort im Januar 2006 sein interaktives Comic-Blog “MORESUKINE“. Leser aus aller Welt konnten ihm per Internet Aufgaben stellen, die ihn zur Auseinandersetzung mit seiner neuen Wahlheimat nötigten. In der jeweils folgenden Woche veröffentlichte Schwieger seine Erlebnisse als Comic.
Auf diese Woche entstanden 24 tagebuchartige Episoden, in denen Dirk Schwieger Fragen zu japanischer Mentalität, Kultur und Religion behandelte oder von seinen Lesern durch das berüchtigte Nachtleben der japanischen Hauptstadt gejagt wurde.
Schwieger hält seine einfühlsamen Beobachtungen mit humorvollem, detailreichem Strich fest.
– BoingBoing.net
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10. Februar 2012
Ab sofort bestellbar ist die “Bohnenwelt” von Larry Marder, entweder direkt beim Verlag oder in jeder Buchhandlung.

Die Bohnenwelt ist ein wahnwitziger Figurenkosmos, den Autor und Zeichner Larry Marder seit den 1980er-Jahren beständig ausbaut. Im Zentrum steht ein Stamm bohnenförmiger Jäger und Sammler, der nach und nach seine Umwelt erforscht, Musik, Kunst oder Philosophie entdeckt und dabei einer Unzahl merkwürdiger Kreaturen begegnet.
Nicht selten erschüttern die schrägen Geschehnisse um Mr. Spuk, Professor Garbanzo und Bohnerich das mit viel Humor entworfene Ökosystem der Bohnenwelt. Doch immer wieder stellt sich eine überraschende, neue Ordnung ein, die schon bald in Alltag übergeht.
Ist die Bohnenwelt also eine Metapher auf den menschlichen Körper? Ist sie eine politische Utopie? Oder ein ökologisches Manifest? Kinderbuch oder Konzeptkunst? Soviel ist sicher – Marder verspricht jedem Leser ein ganz eigenes Erlebnis: »Die Bohnenwelt ist kein Ort, sie ist ein Prozess!«
Aus dem Englischen von Dirk Schwieger und Daniela Seel.
Bohnenwelt, ISBN 978-3-931555-44-3, 272 Seiten, schwarzweiß, Softcover, 17,90 EUR, Ventil Verlag
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31. Dezember 2011
Zum Jahreswechsel eine Rückbesinnung auf’s ewige Werden und Vergehen: die Nahrungskette der Bohnenwelt mit Untermalung von They Might Be Giants.
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